" Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr !"

                                                           oder     Die Geschichte der Limberger Feuerwehr

Gegen Ende des 19.Jh.s. erfolgte auch in Limberg wie in vielen anderen Orten Niederösterreichs die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. Der Initiator zur Gründung der Feuerwehr war Herr Oberlehrer Rudolf Materna, der von 1886 bis 1888 die Volksschule Limberg leitete. Die Statuten der Freiwilligen Feuerwehr Limberg wurden am 9. Februar 1890 von der Nö.KK Stadthalterei bestätigt. Erster Kommandant war Herr Johann Jobst. (siehe auch unter Kommandantenrückblick und Kommandantenstellvertreter-Rückblick)

Im Jahre 1891 wurde der Bau eines Spritzenhauses beschlossen, das Vereinslokal war in der   Gaststätte Radl und wurde erst im Jahr 1926 aufgrund einer Abstimmung in das Gasthaus Rudolf Lehr verlegt. Dort hatten auch schon in früheren Jahren Sitzungen stattgefunden. Der jungen Feuerwehr stand an Feuerlöschrequisiten zu Verfügung :

 

1 fahrbare Handspritze

30m-, und 10m Schläuche, Hanf, montiert

1 wasserdichte Plane, Hanf

8m-Saugschläuche gummiert mit Spagatüberzug

1 Schubfeuerleiter

4 eckige Laternen mit weißem Licht

1 Laterne mit rotem Licht

In den folgenden Jahren kam es immer wieder zu Änderungen des Mannschaftsstandes. Oft war auch der Grund, daß der betreffende Mann zum Militärdienst einrücken mußte. Auch im Kommando gab es immer wieder Änderungen und 1893 war die Mannschaft in zwei Züge eingeteilt. Es fanden bereits mehrere Übungen jährlich statt.

In der Sitzung vom 20. Jänner 1940 wurde auf Grund einer amtlichen Mitteilung der Landesregierung der Verein der FF - Limberg aufgelassen. (Begründung: 2. Weltkrieg)

Am 3.Februar 1946 wurde die Wiederaufnahme der FF - Limberg beschlossen. Der Mannschaftsstand stieg in den folgenden Jahren an. Man beteiligte sich an Wettkämpfen (siehe Wettkämpfe - Rückblick) und bis 1965 wurden ein Feuerlöschteich und ein Feuerlöschwasserreservoir im Gemeindegebiet angelegt.

Im Dezember 1960 wurde eine Sirene auf dem Postgebäude montiert, und nach Stilllegung der VS Limberg konnte 1978 von der FF - Limberg im Erdgeschoß der Schule eine Klasse samt Nebenräume übernommen werden. Die Renovierungsarbeiten begannen, ein Schulungsraum wurde gestaltet, Zubauten für Geräteräume und Garage erfolgten

Am 3. Juli 1980 erfolgte die feierliche Weihe des neuen Feuerwehrgebäudes und des neu erworbenen Kleinlöschfahrzeuges.

Im Jahr 1988 wurde der Schulungsraum umgebaut und eine Kantine errichtet. 1989 wurde die Sirene vom Postgebäude auf den Turm des neuen Feuerwehrhauses montiert. In diesem Jahr feierte die FF - Limberg auch ihr 100 - jähriges Bestandsjubiläum auf dem Festgelände des Limberger Schlosses.

Seit damals ist viel Zeit vergangen, und auch bei der Limberger Feuerwehr hat sich einiges getan. Mittlerweile wurde die Fassade des Feuerwehrhauses erneuert, eine neue Einbauküche wurde für die Kantine angekauft, und ein neues Löschfahrzeug steht seit  Sommer 2004 in der Garage. Weiters wurde auch ein kleiner Zubau getätigt, um in der Fahrzeughalle mehr Platz zu schaffen.

 

 

 

Einige Bilder von unserem Feuerwehrhaus sowie seinen Räumlichkeiten:

  FF-Haus Straßenseite.JPG (33730 Byte) Kommandoraum.JPG (42891 Byte) Otto mit KLF.JPG (33707 Byte) Schulungsraum.JPG (32325 Byte) schulungsraum_1.JPG (48332 Byte)

...und viele weitere Kleinigkeiten, die sich so im Laufe der Jahre ereignen, und einem aufmerksamen Leser unserer Homepage sicher nicht entgangen sind !

(Quelle: Heimatbuch Limberg)

Einiges zu der Ortschaft :

Unsere Feuerwehr besteht also seit mehr als 120 Jahren in Limberg, umso mehr ein Grund unsere Wehr auch im Internet zu präsentieren.

Limberg ist eine Ortschaft mit 386 Einwohnern (Stand: letzte Volkszählung) und befindet sich etwa 70km von Wien entfernt, knapp unterhalb des Mannhartsberges, also genauer gesagt liegt es an der Grenze, wo das Wein-, und das Waldviertel aufeinander treffen.                                              

Unser Limberg ist eine friedliche Ortschaft, inmitten von herrlichen Weingärten. Das Dorf war einst als Sommerfrische ein Begriff, in der Gegenwart hat sich Limberg vor allem wegen dem großen Steinbruch der Firma HENGL und dem damit verbundenen Abbau von diversem Felsmaterial einen Namen gemacht.

Unsere Ortschaft ist leicht zu erreichen, da Limberg einen eigenen Bahnhof besitzt, wo die Franz-Josefs-Bahn schon seit ca. einem Jahrhundert hält und eine wichtige Verbindung zwischen Limberg und Wien für die Ortsbevölkerung darstellt.

 

Wer uns mal mit dem Auto besuchen will, erreicht uns von Wien aus kommend am  Besten folgendermaßen :                

A 22 (Donauuferautobahn, Richtung Praha) - Abfahrt HORN - B4 (bis Maissau) - bei der Ampel rechts abbiegen, und nach ca. 4km erreicht man schon unser schönes Limberg.

Über ihren geschätzten Besuch, bei einer unserer Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Limberger FEUERWEHRKIRTAG  im Juli würden wir uns sehr freuen.